Yesterday, well it seemed so cool
When I walked you home, kissed goodnight
I said „it’s love“ you said „all right“
It’s funny how I could never cry
Until tonight and you pass by
Hand in hand with another guy
You’re dressed to kill and guess who’s dying?
Dance away the heartache
Dance away the tears
Dance away
Loneliness is a crowded room
Full of open hearts turned to stone
All together all alone
All at once my whole world had changed
Now I’m in the dark, off the wall
Let the strobe light up them all
I close my eyes and dance till dawn
Dance away
Now I know I must walk the line
Until I find an open door
There was I, many times a fool
I hope and pray, but not too much
Out of reach is out of touch
All the way is far enough
Dance away
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Roxy Music ist eine einflussreiche britische Rockband, die zu den wichtigsten Vertretern des Art-Rock zählt und deren Stil den Weg für verschiedene aufkommende Musikrichtungen wie New Romantic oder New Wave ebnete.
Roxy Music wurde 1971 von Bryan Ferry, Andy Mackay und Brian Eno in London gegründet. Nachdem die Urbesetzung um den Schlagzeuger Paul Thompson und Graham Simpson am Bass erweitert wurde, fanden Roxy Music im ehemaligen Mitglied der Band The Nice, David O’List, einen namhaften Gitarristen, der jedoch bereits wenige Monate später die Band nach Spannungen mit Thompson wieder verließ. Sein Nachfolger wurde Phil Manzanera, der Roxy Music zuvor bereits als Roadmanager unterstützt hatte. In dieser Besetzung wurde das erste Album, Roxy Music, produziert von Peter Sinfield, eingespielt, das im Juni 1972 erschien und in den britischen LP-Charts bereits Platz 10 erreichte. Eine erste Single, Virginia Plain, erreichte im August 1972 Rang 4. Rik Kenton hatte für die Aufnahmen zu dieser Single bereits Graham Simpson am Bass abgelöst, doch blieb dies auch seine einzige Veröffentlichung mit Roxy Music. Sein Nachfolger John Porter arbeitete mit der Band auf den folgenden Tonträgern, der Single Pyjamarama sowie dem Album For Your Pleasure. Musikalisch erweiterte die Band mit diesem Album ihre Rock-’n’-Roll-Nostalgie im Stile der amerikanischen Band Sha Na Na, die 1972 noch das eponyme erste Album gekennzeichnet hatte, bald um Einflüsse aus schmalzigem Canzone-Gesang, serieller Musik, Jazz, Kurt Weill und Velvet Underground zu einer überaus eigenwilligen Mischung.
Im Juni 1973 verließ Eno im Streit mit Ferry die Band und widmete sich fortan Soloprojekten. Sein Nachfolger wurde Eddie Jobson, der nicht nur Synthesizer und Keyboards spielte, sondern auch mit seinen Fähigkeiten an der Violine eine weitere Farbnote in die Musik der Band brachte. Mit Jobson sowie dem festen Studiobassisten John Gustafson entstanden die Alben Stranded (1973), Country Life (1974) und Siren mit dem Single-Hit Love Is the Drug, der Platz 2 der britischen Charts erreichte (1975). Sie waren nach Ansicht der Autoren des Rocklexikons melodisch weniger innovativ als die Vorgängeralben, sondern funktionierten eher als musikalische Vehikel für Ferrys Lyrik und seinen manierierten, teils rezitativen, teils Stakkato-artigen Gesang. Ingeborg Schober bescheinigte Roxy Music dagegen, sie mache weiterhin „äußerst differenzierte Musik für Leute, die sich an Feinheiten, Details und Details von Details erfreuen können“. 1975 konstatierte die deutsche Musikzeitschrift Sounds dann aber, die Band habe ihre innovative Kraft verloren: „Roxy Music sind nicht mehr neu.“
