We walked in the cold air
Freezing breath on a window pane, lying and waiting
A man in the dark in a picture frame so mystic and soulful
A voice reaching out in a piercing cry, it stays with you until
The feeling has gone, only you and I, it means nothing to me
This means nothing to me
Oh, Vienna
The music is weaving
Haunting notes, pizzicato strings, the rhythm is calling
Alone in the night as the daylight brings a cool empty silence
The warmth of your hand and a cold grey sky, it fades to the distance
The image has gone, only you and I, it means nothing to me
This means nothing to me
Oh, Vienna
This means nothing to me
This means nothing to me
Oh, Vienna
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Vienna ist ein Lied von Ultravox aus dem Jahr 1981, das von Midge Ure, Billy Currie, Chris Cross und Warren Cann geschrieben wurde. Das Stück wurde am 15. Januar 1981 als dritte Single aus dem gleichnamigen Album ausgekoppelt.
Das Lied hielt sich vier aufeinanderfolgende Wochen auf Platz zwei der britischen Singlecharts. Mit Rang fünf der meistverkauften Singles des Jahres 1981 wurde es zum kommerziell erfolgreichsten Stück von Ultravox und im gleichen Jahr bei den BRIT Awards als Single of the Year ausgezeichnet. 1993 kam eine Neuauflage der Originalversion heraus. Ende 2012 wurde Vienna bei einer Umfrage von BBC Radio 2 und der Official Charts Company zum besten Nummer-zwei-Hit in Großbritannien gewählt.
Nachdem Gründungsmitglied John Foxx die Band verlassen und das Musiklabel Island Records den Plattenvertrag gekündigt hatte, stieg Midge Ure im April 1979 als Sänger und Gitarrist bei Ultravox ein. Wegen anderweitiger Verpflichtungen von Ure begannen die Arbeiten am neuen Album erst im Herbst desselben Jahres. Im Februar 1980 unterschrieb die Band einen neuen Vertrag mit Chrysalis Records. Die Inspiration für den Songtitel Vienna, der auch namensgebend für das Album war, erhielt Ure von der Ehefrau des ehemaligen Rich-Kids-Managers Gerry Hempstead. Sie schlug vor, dass Ure als Songwriter das Stück Rhiannon von Fleetwood Mac aus dem Jahr 1976 zum Vorbild nehmen sollte, verwechselte die Sagengestalt aus der keltischen Mythologie aber irrtümlich mit der österreichischen Hauptstadt. Am Folgetag hatte Ure den Refrain „This means nothing to me, this means nothing to me, Vienna“ im Kopf und begann zusammen mit Billy Currie, den Song musikalisch zu entwickeln. Über die Proben schrieb er:
“Even when we wrote Vienna we knew it was something special. It was like nothing I had ever heard before. We played it at the end of every day’s recording because we all got this huge buzz hearing it. It was so unique with the big overblown powerful ending.”
„Schon als wir Vienna schrieben, wussten wir, dass es etwas Besonderes war. So etwas hatte ich vorher noch nie gehört. Wir spielten es am Ende eines jeden Aufnahmetages, weil wir alle diese riesige Begeisterung beim Hören verspürten. Es war so einzigartig mit dem großen schwülstig-kraftvollen Ende.“
– Midge Ure: in seiner Autobiografie If I Was
Über die Bedeutung des Textes machte Ultravox in Presseinterviews anfangs bewusst falsche Angaben. Um das Interesse zu steigern, stellten die Bandmitglieder eine Verbindung zur Wiener Secession um den Maler Gustav Klimt her. Im Nachhinein erklärte Ure, dass es sich um ein Liebeslied handelt, eine Urlaubsromanze in einer fremden Stadt, die nach wenigen Tagen zurück in der Heimat verblasst.
