Henry Valentino & Uschi – Im Wagen vor mir (1977)

Rada rada radadada
Rada rada radadada
Rada rada radadada
Rada rada radadada
Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen
Sie fährt allein‘ und sie scheint hübsch zu sein
Ich weiß nicht ihren Namen und ich kenne nicht ihr Ziel
Ich merke nur sie fährt mit viel Gefühl
Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen
Ich möcht‘ gern wissen, was sie gerade denkt
Hört sie den selben Sender oder ist ihr Radio aus
Fährt sie zum Rendevouz oder nach Haus‘?
Rada rada radadada
Rada rada radadada
Was will der blöde Kerl da hinter mir nur? (Ist sie nicht süß)
Ich frag‘ mich, warum überholt der nicht? (So weiches Haar)
Der hängt nun schon ’ne halbe Stunde ständig hinter mir
Nun dämmert’s schon und er fährt ohne Licht (So schön mit neunzig)
Der könnt schon hundert Kilometer weg sein (Was bin ich froh)
Mensch, fahr‘ an meiner Ente doch vorbei! (Ich fühl‘ mich richtig wohl)
Will der mich kontrollieren oder will der mich entführen oder ist das in zivil die Polizei?
Rada rada radadada
Rada rada radadada
Wie schön, dass ich heut‘ endlich einmal Zeit hab‘
Ich muss nicht rasen, wie ein wilder Stier
Ich träum‘ so in Gedanken, ganz allein‘ und ohne Schranken
Und wünsch‘ das schöne Mädchen wär‘ bei mir
Jetzt wird mir diese Sache langsam mulmig (Im Sigesglück)
Ich fahr‘ die allernächste Abfahrt raus! (Heut‘ ist ein schöner Tag)
Dort werd‘ ich mich verstecken hinter irgendwelchen Hecken
Verdammt, dadurch komm‘ ich zu spät nach Haus‘
Bye bye mein schönes Mädchen, gute Reise
Sie hat den Blinker an, hier fährt sie ab
Für mich wird in zwei Stunden auch die Fahrt zu Ende gehen
Doch dich mein Mädchen, werd‘ ich nie wieder sehen
Rada rada radadada
Rada rada radadada
Rada rada radadada
Rada rada radadada
Rada rada radadada
Rada rada radadada
Rada rada radadada
Rada rada

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Hans-Bernd Blum (* 23. Mai 1928 in Hannover; † 15. März 2024 in Overath) war ein deutscher Komponist, Liedtexter, Musikproduzent und Sänger. Er verfasste Schlager wie Beiß nicht gleich in jeden Apfel oder Das schöne Mädchen von Seite 1 und sang 1977 unter dem Pseudonym Henry Valentino den Hit Im Wagen vor mir. Viele seiner Schlager wurden zu Evergreens. Hans Blum lebte in Overath bei Köln.

Blum studierte ab 1941 an der Heeresmusikschule Bückeburg, weil sie finanziell günstiger war als ein Konservatorium. Dort lernte er Kontrabass, Tuba und Klavier. Sein Lehrer spielte Kontrabass beim Leipziger Gewandhausorchester, konnte das schwer transportable Instrument über die Kriegsjahre retten und schenkte es seinem Schüler Blum. Im Jahr 1943 begann in der Heeresmusikschule an den gleichen Instrumenten auch Hans Last das Studium, der unter dem Künstlernamen James Last später weltweit erfolgreich war. Im April 1945 musste die Schule kriegsbedingt geschlossen werden, sodass die Ausbildung für beide endete. Da Hans Blum vor dem 1. April 1929 geboren wurde, kam für ihn in den letzten Kriegstagen noch die Einberufung, Last hingegen blieb vom Militär verschont.

Blum wurde nach seiner Entlassung aus der französischen Kriegsgefangenschaft zunächst Mitglied beim Bernd-Rabe-Swingtett, das auf amerikanische Swingmusik spezialisiert war. Im Februar 1948 gründete er das Geller-Quintett, das bis 1950 beim österreichischen Plattenlabel Austroton unter Vertrag war. Es bestand aus Joe Menke,  Olga Geller, Paul Giese, Helga Giese (geb. Geller) und Hans Blum. Das Gesangsquintett wurde als Begleitung für eine Vielzahl von Schlageraufnahmen für Interpreten wie Ingrid Lutz, Vera Molnar oder Angèle Durand gebucht. Letztere ließ sich begleiten bei September Song / Wenn Mademoiselle Dich küsst (aufgenommen am 1. August 1951) oder Die wilden Schwäne / Leg’ Deine Hand in meine Hand (19. März 1953). Auch bei Horst Winter (1952; Dreh’ Dich doch einmal um), Vico Torriani (28. August 1952; Madonna/Maddalena), Bruce Low (Juli 1952; Der Südwind, der weht / Tennessee Waltz; Austroton 16019) tauchten sie als Begleitung auf. Das Quintett nahm aber auch selbst Platten auf, wie Du bist für mich Cleopatra (Austroton 55103; 1951) oder Schlager-Revue (Austroton 55106; 1951), und nahm an zahlreichen Revuefilmen wie Die verschleierte Maja (Kinopremiere am 31. August 1951) teil

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