Where can you find pleasure
Search the world for treasure
Learn science technology
Where can you begin
To make your dreams all come true
On the land or on the sea
Where can you learn to fly
Play in sports and skin dive
Study oceanography
Sign up for the big band
Or sit in the grandstand
When your team and others meet
In the navy
Yes, you can sail the seven seas
In the navy
Yes, you can put your mind at ease
In the navy
Come on now, people, make a stand
In the navy, in the navy
Can’t you see we need a hand
In the navy
Come on, protect the mother land
In the navy
Come on and join your fellow man
In the navy
Come on people, and make a stand
In the navy, in the navy, in the navy
They want you, they want you
They want you as a new recruit
They want you, they want you
They want you as a new recruit
If you like adventure
Don’t you wait to enter
The recruiting office fast
Don’t you hesitate
There is no need to wait
They’re signing up new seamen fast
Maybe you are too young
To join up today
But don’t you worry ‚bout a thing
For I’m sure there will be
Always a good navy
Protecting the land and sea
In the navy
Yes, you can sail the seven seas
In the navy
Yes, you can put your mind at ease
In the navy
Come on be bold and make a stand
In the navy, in the navy
Can’t you see we need a hand
In the navy
Come on, protect the motherland
In the navy
Come on and join your fellow man
In the navy
Come on be bold and make a stand
In the navy, in the navy, in the navy, in the navy
They want you, they want you
They want you as a new recruit
Who me?
They want you, they want you
They want you as a new recruit
But, but, but, I’m afraid of water
Hey, hey look
Man, I get seasick even watchin‘ it on the TV
They want you
Oh, my goodness
They want you
What am I gonna do in a submarine?
They want you
They want you
In the navy
They want you (oceanography, what?)
They want you
In the navy
They want you
They want you
In the navy
Yes sir, no sir, yes sir
(In the navy) Yes sir, no sir, yes sir
(In the navy) Aye aye, sir
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Village People sind eine US-amerikanische Disco-Band, die sich in den späten 1970er Jahren formiert hat.
Markenzeichen der für eine schwule Zielgruppe gecasteten Band sind neben den eingängigen Melodien die Kostüme, durch welche die Bandmitglieder maskuline Stereotype verkörpern: der Polizist, der Indianer, der Bauarbeiter, der Rocker, der Cowboy und der Soldat. Themen, die mit männlicher Homosexualität assoziiert werden, sind – subtil eingewoben – in den Texten und Songtiteln zu finden. Ihre Hits (Y.M.C.A., In the Navy, Macho Man) werden bis heute oft gespielt und fungieren (auch unbemerkt) als Schnittstelle zwischen schwuler Kultur und Mainstream.
Die Band wurde von dem französischen Produzenten-Duo Jacques Morali / Henri Belolo ins Leben gerufen. Der Bandname der im Rahmen eines Castings gegründeten Gruppe nahm Bezug auf das von schwuler Subkultur stark geprägte Stadtviertel Greenwich Village an der West Side von Manhattan in New York City, das umgangssprachlich nur The Village (dt. ‚Das Dorf‘) genannt wird.
Es gibt zwei recht ähnliche Versionen darüber, was Auslöser der Bandgründung war. Die Version von Henri Belolo selbst Die beiden Produzenten sahen in besagtem New Yorker Stadtteil den als Indianer verkleideten Felipe Rose die Straße hinuntergehen und folgten ihm in eine Gay-Bar, wo er bediente und tanzte. Als sie bemerkten, dass ein Cowboy Rose beim Tanzen zusah, kamen sie auf die Idee, eine Gruppe von fünf Männern zusammenzustellen, die durch eine Verkörperung unterschiedlicher Modelle von klassischer Männlichkeit ein schwules Publikum ansprechen sollten. Einer weiter verbreiteten Mainstream-Version der Bandgründung zufolge findet Jacques Morali Felipe Rose in seinem Indianerkostüm in einer Menge in New Yorks Greenwich Village tanzend. Roses Outfit bringt ihn auf die Idee, eine Gruppe von Village-Ikonen aus verschiedenen US-amerikanischen sozialen Gruppen zusammenzustellen.
Beim Schreiben der Songs für das erste Album dachte das Autoren- und Produzenten-Duo an Orte in den USA, die von schwulem Leben geprägt waren. So kamen sie auf Hollywood, San Francisco, Key West (auf dem 2. Album) und Fire Island. Fire Island ist eine kleine Insel bei Long Island, die für ihre „Tea dance parties“ am Sonntag um 17 Uhr berühmt war, wo die besten DJs auflegten.
Für das Komponieren gab es eine Arbeitsteilung: Morali war für die Melodien zuständig, Belolo hatte die Ideen für die Texte und schrieb sie in Französisch und/oder schlechtem Englisch. Am Anfang übertrug sie Victor Willis in US-amerikanisches Englisch, später holte man sich Unterstützung von einem Team von guten Textern wie Phil Hurtt und Boris Whitehead. Auch bei der Produzentenarbeit gab es eine grobe Teilung: Moralis war die meiste Zeit im Studio und Belolo kümmerte sich ums Geschäftliche.
Bei den Aufnahmen zum ersten Album Village People in der New Yorker Filiale der Sigma Sound Studios war nur Victor Willis (Original-Polizist) als Leadsänger dabei. Als Backgroundsänger wurden Profis engagiert. Indianer Felipe wurde zu den Aufnahmen als „Maskottchen“ eingeladen und kam auch auf die ersten Fotos für das Cover und eine Zeitungsanzeige.
Im Juni 1976, am Abend vor dem Treffen mit Neil Bogart von Casablanca Records (wo dann die meisten Aufnahmen erschienen) in Los Angeles, ließen sie einen DJ einen Titel spielen. Dieser wählte San Francisco aus, und in den ersten Sekunden schien es zuerst ein Reinfall zu werden, da das Publikum von der Tanzfläche ging. Als aber der Refrain einsetzte, kamen sehr viele Besucher wieder zurück. So konnten sie selbstbewusst die Verhandlungen antreten.
Das Album wurde ein Untergrund-Erfolg. Als 100.000 Stück verkauft waren, stellten die Produzenten eine reale Gruppe zusammen, warben Glenn Hughes (Biker), Alexander Briley (Soldat), David Hodo (Bauarbeiter) und Randy Jones (Cowboy) an und tourten durch die Clubs.
Als der DJ Franki Crocker (eine Legende in diesem Metier) im New Yorker Radiosender WBLS die Songs von Village People zu spielen begann, kam der Durchbruch.
