Weine nicht, wenn der Regen fällt
Dam-dam, dam-dam
Es gibt einen, der zu dir hält
Dam-dam, dam-dam
Marmor, Stein und Eisen bricht
Aber unsere Liebe nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind uns treu
Kann ich einmal nicht bei dir sein
Dam-dam, dam-dam
Denk daran, du bist nicht allein
Dam-dam, dam-dam
Marmor, Stein und Eisen bricht
Aber unsere Liebe nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind uns treu
Marmor, Stein und Eisen bricht
Aber unsre Liebe nicht
Alles, alles, alles geht vorbei
Doch wir sind uns treu
Nimm den goldenen Ring von mir
Dam-dam, dam-dam
Bist du traurig, dann sagt er dir
Dam-dam, dam-dam
Marmor, Stein und Eisen bricht
Aber unsere Liebe nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind uns treu
Marmor, Stein und Eisen bricht
Aber unsre, unsre Liebe nicht
Alles, alles, alles geht vorbei
Doch wir sind uns treu
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Marmor, Stein und Eisen bricht ist der Titel eines Schlagers von Drafi Deutscher aus dem Jahr 1965. Die Melodie schrieb Christian Bruhn, der Text stammt von Günter Loose. Das Stück wurde ein Evergreen und Deutschers größter Erfolg.
Im Oktober 1965 erschien der 19-jährige Drafi Deutscher im Musikverlag Edition Intro Gebrüder Meisel GmbH und trällerte „dam-dam, dam-dam“. Der Schlagerkomponist Christian Bruhn, der mit dem Verlag zusammenarbeitete, sagte ‚Das fängt ja gut an, und wie geht’s weiter?‘, worauf Deutscher antwortete: „Det machst du.“ Unter dem vorläufigen Arbeitstitel „Marmorstein und Eisen bricht“ schrieb der Autor Günter Loose einen Text, Bruhn sorgte für die Melodie. Bruhn steuerte aber auch den Anfang des Refrains bei: Er erinnerte sich an den Poesiealbum-Vers „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber treue Liebe nicht.“ Dieser Vers stammt aber ursprünglich aus einem Walzerlied der Operette „Prinzeß Rosine“ von Paul Lincke aus dem Jahr 1905, dessen Text Heinrich Bolten-Baeckers geschrieben hatte; für die Verse, die damals noch „Marmor, Stahl und Eisen bricht …“ lauteten, hatte er auf traditionelles Volksgut zurückgegriffen.
Für die Instrumentierung war Drafi Deutschers Begleitband Magics verantwortlich, die aus Walter Stein (Leadgitarre), Lothar Ferchland (Rhythmusgitarre; siehe Papa Binne’s Jazz Band), Andy Nielebock (Bassgitarre) und Tom Wetzel (Schlagzeug) bestand. Wetzels Schlagzeug spielt in der jeweiligen Wiederholung des Refrains – in der Deutscher auch in einer höheren Tonlage singt – einen double-time, also einen verdoppelten Rhythmus innerhalb der unveränderten Taktstruktur. Dabei wird das Schlagzeug von einem Schellenkranz unterstützt. Zwei mit einem minimalistischen Spielen der E-Gitarre unterlegte Powerchords (Grundton – Quinte, hier zum Teil mit Wechsel zwischen Quinte und Sexte) sind das Erkennungszeichen des Songs. Die Akkorde der E-Gitarre wiederholen sich nach dem Intro als Untermalung für die Strophen. Kurz vor dem Refrain setzt dann die zweite E-Gitarre ein. Im Refrain kommen E-Bass und Schlagzeug dazu.
