Lena Valaitis 3 ihrer Hits

********************

********************

Lena Valaitis (bürgerlich Anelė Luise Jüssen; * 7. September 1943 als Anelė Luise Valaitytė in Memel) ist eine deutsche Schlagersängerin. Ihren musikalischen Durchbruch hatte sie beim Eurovision Song Contest 1981 durch das Lied Johnny Blue.

Valaitis kam als Kleinkind nach Westdeutschland, als ihre Mutter gegen Ende des Zweiten Weltkriegs mit ihr und ihrem Bruder aus der durch Luftangriffe zerstörten ostpreußischen Stadt Memel floh. Der Vater war im Krieg als Soldat gefallen.Die Familie ließ sich, nachdem sie zwei Jahre auf der Insel Fehmarn gelebt hatte, zunächst in Memmingen nieder. Lena Valaitis besuchte dort die Volksschule und später in Hüttenfeld das litauische Gymnasium. Sie brach die Schule jedoch zwei Jahre vor dem Abitur ab und begann in Frankfurt am Main eine Lehre bei der Deutschen Bundespost. Bereits während der Schulzeit nahm Lena privaten Gesangsunterricht. Dies setzte sie in Frankfurt fort und nahm an mehreren Nachwuchswettbewerben teil.

Ihre musikalische Karriere startete sie mit ihrer Band Frederik Brothers. 1970 erhielt sie einen Plattenvertrag bei Philips und am 13. Juli 1970 erschien ihre erste Single Halt das Glück für uns fest. Im selben Jahr hatte Lena Valaitis in der ZDF-Drehscheibe ihren ersten Fernsehauftritt. Ihr erster Erfolg stellte sich bereits 1971 mit der deutschen Aufnahme des „Nickel-Songs“ (Ob es so oder so, oder anders kommt) ein. Mit Jack White produzierte sie in den folgenden Jahren erfolgreiche Titel wie So wie ein Regenbogen, Bonjour mon amour und Wer gibt mir den Himmel zurück.1976 erreichte die Sängerin dann mit den Titeln Da kommt José der Straßenmusikant und Ein schöner Tag, der deutschen Version von Amazing Grace, erstmals die Top 20 der deutschen Singlecharts. Im selben Jahr nahm sie an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil mit dem Lied Du machst Karriere. Des Weiteren lieh sie im erfolgreichen Spielfilm Der Mädchenkrieg (1977) ihre Stimme den darin vorgetragenen Chansons.

Ihren musikalischen Durchbruch feierte Valaitis 1981, als sie mit dem von Ralph Siegel komponierten Titel Johnny Blue am Eurovision Song Contest in Dublin teilnahm und dort hinter der britischen Band Bucks Fizz den zweiten Platz belegte. Auch in den folgenden Jahren nahm Valaitis noch einige Schallplatten auf, darunter ein Duett mit Costa Cordalis, dann wurde es etwas ruhiger um sie.1982 spielte sie das Schlusslied des Zeichentrickfilmes Mrs. Brisby und das Geheimnis von NIMH (im Original Flying Dreams, gesungen von Paul Williams) in deutscher Sprache ein. Mit dem Lied Mein Schweigen war nur Spiel trat sie im September 1986 in der letzten Sendung von Dalli Dalli auf.1992 nahm sie dann zum dritten Mal an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil mit Wir seh’n uns wieder. Ende 1993 zog sie sich aus dem Showgeschäft zurück

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten