Hitparade vom 17.11.1980

19. November 1979 – 20. Januar 19809 WochenThom PaceMaybeThom Pace21. Januar 1980 – 3. Februar 19802 Wochen (insgesamt 8)Goombay Dance BandSun of JamaicaWolff-Eckehardt Stein, Wolfgang Jass4. Februar 1980 – 24. Februar 19803 Wochen (insgesamt 4)Pink FloydAnother Brick in the Wall, Pt. 2Roger Waters25. Februar 1980 – 2. März 19801 Woche (insgesamt 8)Goombay Dance BandSun of JamaicaWolff-Eckehardt Stein, Wolfgang Jass3. März 1980 – 9. März 19801 Woche (insgesamt 4)Pink FloydAnother Brick in the Wall, Pt. 2Roger Waters10. März 1980 – 11. April 19804 Wochen (insgesamt 8)Goombay Dance BandSun of JamaicaWolff-Eckehardt Stein, Wolfgang Jass12. April 1980 – 20. April 19802 WochenPeter KentIt’s a Real Good FeelingHarald Steinhauer, Vincent Promo21. April 1980 – 27. April 19801 Woche (insgesamt 8)Goombay Dance BandSun of JamaicaWolff-Eckehardt Stein, Wolfgang Jass28. April 1980 – 25. Mai 19804 WochenEarth & FireWeekendGerard C. Koerts26. Mai 1980 – 29. Juni 19805 WochenMike KrügerDer NippelMike Krüger30. Juni 1980 – 7. September 198010 WochenLipps, Inc.FunkytownSteven Phillip Greenberg8. September 1980 – 21. September 19802 WochenOlivia Newton-John & ELOXanaduJeffrey Lynne22. September 1980 – 2. November 19806 Wochen

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Die ZDF-Hitparade ist eine 32 Jahre lang von 1969 bis 2000 vom ZDF aus Berlin ausgestrahlte Musiksendung. Bekannt wurde die Hitparade vor allem durch die Moderation von Dieter Thomas Heck Die Hitparade öffnete sich Ende der 1970er Jahre auch anderen Genres der deutschsprachigen Unterhaltungsmusik. Als wenig später die Neue Deutsche Welle populär wurde, schafften es deren Vertreter nicht nur in die ZDF-Hitparade, sondern auch auf die ersten Plätze, und machten die Show für ein erweitertes Publikum interessant. Die Band Trio nutzte beispielsweise die Bedingung des Live-Singens für spontane Aktionen wie Anspielungen auf Dieter Thomas Heck. Auch andere Musiker, die etwas aus dem Schema fielen, wie zum Beispiel Gottlieb Wendehals, Klaus und Klaus, Frl. Menke (trotz Verbotes, während ihres Titels Traumboy einen Hochzeitsschleier zu tragen, steckte sie sich diesen während der Live-Sendung entgegen den Anweisungen des Regisseurs an) oder Haindling hinterließen auf ihre Art bleibende Eindrücke.Gerade zu dieser Zeit stieg jedoch auch die Zahl prominenter Bands oder Interpreten deutschsprachiger Lieder, die es nicht mehr für nötig befanden, in der zunehmend als spießig angesehenen Hitparade aufzutreten. Beispiele hierfür waren Bands wie Ideal oder auch DAF. Die Hitparade verlor dadurch in den 1980er Jahren den Status, den sie in den 1970er Jahren noch besaß. Auch ging der Marktanteil deutschsprachiger Aufnahmen in diesen Jahren, insbesondere nach dem Abebben der Neuen Deutschen Welle, generell zurück. Auf diese Entwicklungen versuchte der Nachfolger von Dieter Thomas Heck, Viktor Worms, durch Änderungen am Sendekonzept zu reagieren.Die Abstimmung durch die Zuschauer erfolgte in der Anfangszeit einfach per Postkarte. Doch bald stellte sich heraus, dass dieses System zu leicht manipulierbar war (so verschickten z. B. einige Interpreten frankierte Postkarten für die Stimmabgabe an ihre Fans und Fanclubs, um eine Platzierung in der Hitparade zu erreichen). Für den Titel Baby Dadamda (Peter Orloff) gingen unter anderem 11.037 Karten mit derselben Handschrift und demselben Poststempel ein.[1] Von da an konnten die Zuschauer per Postkarte von der Hitparaden-Redaktion eine Stimmkarte anfordern. Nach ihrem Erhalt konnte nur so eine Stimme für einen Interpreten abgegeben werden. 1982 wurde die Abstimmung per Stimmkarte abgeschafft und mit dem Einsatz des TEDs begonnen. Dieses computerisierte System erlaubte es, dass der Sieger noch während der laufenden Sendung bekannt gegeben wurde. Zwischen 1987 und 1991 wurde in der Hitparade Vollplayback gefahren und auch englischsprachige Titel zugelassen. Auch der TED wurde kurzzeitig (zwischen 1987 und 1989) abgeschafft und zunächst durch ein Tippsystem abgelöst, wo der Sieger, der die Top 7 von Media Control richtig getippt hatte, ein Auto gewinnen konnte (bis Mitte 1988). Danach wurden bis zum Ende der Ära Viktor Worms nur noch die Top 3 von Media Control gezeigt und man konnte im neuen Tippspiel 4 aus 8 erneut ein Auto gewinnen. Mit Uwe Hübner, der die Hitparade ab 1990 übernahm, wurde der TED wieder eingeführt.Der Austragungsort der ZDF-Hitparade war das Studio der Berliner Union Film in der Oberlandstraße

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