Julian Lennon – Too late for goodbyes  (1984)

Ever since you’ve been leaving me, I’ve been wanting to cry.
Now I know how it feels for you, I’ve been wanting to die.
But it’s much too late for good-byes, yes, it’s much too late for good-byes.Time has gone since I’ve been with you, and we’ve been starting to die.
Now it seems you don’t care for me, and I don’t understand why.
But it’s much too late for good-byes, yes, it’s much too late for good-byes.Ever since you’ve been far away, I’ve been wanting to fly.
Now I know what you meant to me, I’m the one who should cry.
And it’s much too late for good-byes, yes, it’s much too late for good-byes.Ever since you’ve been leaving me, I’ve been wanting to cry.
Now I know how it feels for you, I’ve been wanting to die.
And it’s much too late for good-byes, yes, it’s much too late for good-byes

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Im Oktober 1984 veröffentlichte Julian Lennon unter der Führung des bekannten Produzenten Phil Ramone das Album Valotte. Die Singleauskopplung Too Late for Goodbyes erreichte Platz sechs der britischen Singlecharts und Platz fünf in den USA, die Single Valotte erreichte ebenfalls die Top-Ten in den USA

Bereits kurz nach der Ermordung seines Vaters John Lennon stand Julian Lennon im Fokus der Öffentlichkeit. Sein Vater hatte ihm im Kindesalter Gitarrespielen beigebracht und schon im Teenageralter spielte Lennon in der Amateurband „Lennon Drops“, wo er als Drummer, Gitarrist und Sänger tätig war. Anfang 1981 äußerte Lennon, er „werde meine Karriere im Musik-Geschäft auf jeden Fall starten. Allerdings will ich die Welt nicht als Solo-Sänger aus den Angeln heben. Zunächst möchte ich all das lernen, was man braucht, um Platten produzieren zu können.“[1] Es folgte eine Zeit in den Klatschspalten der Sensationspresse, bevor es still um ihn wurde. Er versuchte, als Toningenieur Fuß zu fassen, konnte es jedoch „hinterm Mischpult […] nicht aushalten, ich mußte Musik machen.“

Er begann, eigene Songs zu schreiben, die jedoch zu Beginn zu kompliziert waren. „Daraufhin hörte ich mir wieder die Soloalben meines Vaters an. Das hat mir die Augen geöffnet. Die Songs waren so direkt, da war Feelings dahinter, Charakter“, so Lennon in einem Interview 1984. Erste Titel entstanden in Zusammenarbeit mit seinem Schulfreund Justin Clayton und dem befreundeten Musiker Carlos Morales.

Es folgten erste Demoaufnahmen und ein Plattenvertrag mit Atlantic Records. Lennon ging anschließend in das Dorf Valotte bei Nevers in Frankreich, wo er in einem heruntergekommenen Chateaux weitere Titel schrieb. Sein Debütalbum trägt den Namen des Dorfes. Auf dem Schwarz-Weiß-Cover sitzt Lennon auf einem Stuhl und schaut direkt in die Kamera. Das Coverfoto stammt von dem Fotografen David Michael Kennedy (* 1950).

Den erfolgreichsten Titel des Albums, Too Late For Goodbyes, schrieb Lennon in seinem damaligen Apartment in London. Er beschreibt einen Streit zwischen Lennon und seiner damaligen Freundin im März 1984, der zu einer kurzen Trennung führte.

Rückblickend sah Lennon 1989 die Entstehung seines Debütalbums kritisch: „Heute denke ich, daß ich bei der ersten [Platte] gesteuert worden bin – von der Industrie, der Plattenfirma, von allen

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